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Windows 11 Upgrade Probleme – Voraussetzungen und häufige Fehler beheben

PC-Check für Windows 11 und alle Upgrade-Fehler lösen

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SeeColors IT
10. Juni 20264 Min. Lesezeit89 Aufrufe

Windows 11 Mindestanforderungen – die häufigsten Hürden

Microsoft hat für Windows 11 strengere Hardwareanforderungen als für Windows 10 eingeführt. Viele PCs, die Windows 10 problemlos laufen, werden als "nicht kompatibel" markiert.

Offizielle Mindestanforderungen:

Anforderung Minimum
Prozessor 1 GHz, 2+ Kerne, 64-Bit (in der Liste compatibler CPUs)
RAM 4 GB
Speicher 64 GB
Firmware UEFI, Secure Boot
TPM TPM 2.0
Grafik DirectX 12, WDDM 2.0
Display 720p, 9 Zoll+, 8 bpp
Internet Für Setup erforderlich (Home Edition)

Die häufigsten Ablehnungsgründe sind TPM 2.0 nicht aktiv und Secure Boot deaktiviert.

PC-Kompatibilität prüfen

Microsoft PC Health Check Tool

  1. Suchen Sie nach "PC Health Check" im Microsoft Store oder laden Sie es von microsoft.com herunter
  2. Jetzt prüfen klicken
  3. Das Tool zeigt genau, warum Ihr PC nicht kompatibel ist

WhyNotWin11 (detailliertere Analyse)

Das Open-Source-Tool WhyNotWin11 gibt detailliertere Informationen:

  1. Von github.com/rcmaehl/WhyNotWin11 herunterladen
  2. Ausführen → zeigt Grün/Gelb/Rot für jede Anforderung

TPM 2.0 aktivieren

TPM (Trusted Platform Module) ist ein Sicherheitschip auf dem Mainboard. Er ist auf modernen PCs (nach 2016) meist vorhanden, aber oft im BIOS deaktiviert.

TPM-Status prüfen

tpm.msc öffnen → Zeigt TPM-Status und -Version

Oder in PowerShell:
Get-TPM

TPM im BIOS aktivieren

Vorsicht: BIOS-Oberflächen variieren je nach Hersteller. Suchen Sie nach ähnlichen Begriffen.

Intel-Systeme (PTT):

  1. PC neu starten → DEL, F2 oder F10 beim Startbildschirm drücken
  2. Im BIOS: AdvancedPCH-FW Configuration
  3. PTT (Platform Trust Technology) auf Enabled setzen
  4. Speichern und neu starten: F10

AMD-Systeme (fTPM):

  1. BIOS öffnen
  2. AdvancedAMD fTPM configuration
  3. AMD fTPM switchAMD CPU fTPM aktivieren
  4. Speichern und neu starten

Dedizierter TPM-Chip (separates Modul):
BIOS → SecurityTPMEnable

Secure Boot aktivieren

Secure Boot verhindert das Laden nicht-signierter Bootloader (Schutz vor Rootkits).

Secure Boot-Status prüfen

msinfo32 → System-Zusammenfassung → Sicherer Start: Eingeschaltet/Ausgeschaltet

Secure Boot im BIOS aktivieren

  1. BIOS öffnen
  2. Boot oder Security-Tab → Secure Boot
  3. Auf Enabled setzen

Wichtig: Dual-Boot mit Linux erfordert zusätzliche Konfiguration. Prüfen Sie vor Aktivierung, ob Sie andere Betriebssysteme nutzen.

"Setup-Modus" oder "Benutzermodus":
Falls Secure Boot nicht aktiviert werden kann: Secure Boot Mode auf Standard oder User setzen.

Häufige Windows 11 Upgrade-Fehler

Fehler: "0xC1900101" oder "0x8007042B"

Treiberkompatibilitätsproblem.

Lösung:

  1. Alle Treiber aktualisieren (Grafik, Chipsatz, Netzwerk)
  2. Externe Hardware abziehen (externe Festplatten, Drucker, USB-Hub)
  3. Antivirus temporär deaktivieren
  4. Upgrade erneut starten

Fehler: "Windows 11 kann nicht installiert werden – PC nicht kompatibel"

Prüfen Sie mit PC Health Check exakt welche Anforderung fehlt. Meist: TPM oder Secure Boot.

Fehler: "0x80070070 – Nicht genügend Speicher"

Mindestens 64 GB freier Speicher auf C: benötigt.

Lösung: Datenträgerbereinigung → Temporäre Dateien löschen → Papierkorb leeren.

Upgrade hängt bei bestimmtem Prozentsatz

  1. PC 15–20 Minuten warten lassen (normaler Vorgang)
  2. Wenn nach 30 Minuten keine Bewegung: Neustart
  3. Windows setzt Upgrade fort oder macht Rollback

Upgrade durchführen

Methode 1: Windows Update

Falls Ihr PC kompatibel ist:
EinstellungenWindows UpdateAuf Windows 11 upgraden erscheint automatisch

Methode 2: Windows 11 Installation Assistent

  1. Windows 11 Installation Assistent von microsoft.com herunterladen
  2. Als Administrator ausführen
  3. Schritt-für-Schritt durch den Upgrade-Prozess geführt

Methode 3: ISO-Datei und In-Place Upgrade

  1. Windows 11 ISO von microsoft.com herunterladen (Media Creation Tool)
  2. ISO mounten (Doppelklick in Windows 10)
  3. setup.exe ausführen
  4. Dateien und Apps behalten wählen

Nicht-kompatibler PC auf Windows 11 upgraden (auf eigenes Risiko)

Microsoft bietet offiziell keine Unterstützung für inkompatible Hardware. Trotzdem möglich:

Registry-Hack (TPM 1.2 statt 2.0, kein Secure Boot):

  1. Regedit öffnen
  2. HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\Setup\MoSetup
  3. DWORD erstellen: AllowUpgradesWithUnsupportedTPMOrCPU → Wert: 1
  4. Windows 11 ISO mounten und setup.exe ausführen

Warnung: Auf inkompatiblen PCs erhält Microsoft keine Sicherheitsupdates. Für Produktiv-Systeme nicht empfohlen!

FAQ

Muss ich Windows 10 Daten sichern vor dem Upgrade?
Ja, immer. Obwohl das In-Place-Upgrade Daten beibehält, gibt es immer ein Restrisiko. Backup ist Pflicht.

Wie lange dauert das Windows 11 Upgrade?
30–120 Minuten je nach PC-Geschwindigkeit und Internetverbindung. PC bleibt in der Zeit unnutzbar.

Kann ich nach dem Upgrade wieder auf Windows 10 zurück?
Ja, 10 Tage lang: Einstellungen → System → Wiederherstellung → Zu Windows 10 zurückkehren. Danach nur noch Neuinstallation möglich.

Windows 10 Support endet wann?
Oktober 2025 endet der Support für Windows 10. Danach keine Sicherheitsupdates mehr – Upgrade ist dann dringend empfohlen.

Fazit

Beim Windows 11 Upgrade sind TPM 2.0 und Secure Boot die häufigsten Hürden. Meist reicht eine BIOS-Einstellung zur Aktivierung. Für PCs vor 2017 ist ein Hardwareaustausch oder Neukauf zu erwägen.

Als IT-Dienstleister in Heidelberg führen wir Windows-11-Migrationen für Unternehmen in Mannheim, Ludwigshafen und der Rhein-Neckar-Region durch. Jetzt Upgrade-Beratung anfragen.

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